Reglement 2020

Stand: 22.01.2020

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1.

 

LEIHKART MEISTERSCHAFT / KURZBESCHREIBUNG

 

a)

Die Leihkart Meisterschaft ist eine Meisterschaft für Einzelstarter die mit Leihkarts ausgetragen wird und über 10 Events mit je 2 Rennen (Saisonläufen) geht. Im Idealfall finden 5 Events auf Indoorbahnen und 5 Events finden auf Outdoorbahnen statt. Die Events finden auf regionalen, öffentlichen Kartbahnen statt.

2.

 

ANMELDUNG / BEZAHLUNG / STORNIERUNG

 

a)

Die Anmeldung ist für alle Rennen vor Saisonbeginn über die Webseite www.leihkart-meisterschaft.de möglich. Eine eingesendete Anmeldung ist verbindlich.

Maximal werden in der Saison 2020 jeweils 16 feste Fahrer in der PRO und 16 feste Fahrer in der AM Klasse zugelassen. Gaststarter sind nur auf den Kartbahnen mit entsprechendem Kartüberhang möglich.

 

b)

Vereinsmitglieder von Alemannenring Racing erhalten mindestens ein 2 wöchiges Fenster vorab zur Reservierung ehe die restlichen Plätze frei angeboten werden.

 

c)

Bei Buchung ist eine Anzahlung von 50% auf das gesamte Startgeld zu zahlen. Vereinsmitglieder sind von dieser Anzahlung befreit. Der Veranstalter behält sich jedoch vor in besonderen Fällen auf eine Anzahlung zu bestehen oder diese in der Saison nachzufordern.

 

d)

Alle Anmeldungen sollten bis spätestens 2 Wochen vor dem Event vorliegen, spätere Anmeldungen müssen mit dem Veranstalter geklärt werden.

 

e)

Der Restbetrag, bzw. volle Betrag im Falle von Vereinsmitgliedern, muss am Veranstaltungstag vor Veranstaltungsbeginn bar bezahlt werden.

 

f)

Stornierungen sind bis 14 Tage vor einer Veranstaltung möglich, sofern dadurch die Veranstaltung nicht durch Unterbesetzung gefährdet wird. Sollte eine Veranstaltung gefährdet sein muss der volle Startpreis bezahlt oder ein Ersatzfahrer vermittelt werden.

Bei Stornierungen weniger als 14 Tage vor der Veranstaltung wird in jedem Fall mindestens ein Betrag in Höhe von 50% des Startgeldes berechnet. Sollte der ausfallende Fahrer einen Ersatzfahrer vermitteln, so wird er von der Anzahlung befreit, sofern der Ersatzfahrer an der Veranstaltung auch teilnimmt.

 

g)

Wird aus Gründen höherer Gewalt die Änderung eines Veranstaltungsortes nötig, werden bereits vorliegende Anmeldungen für den neuen Ort übernommen und die Fahrer umgehend informiert. Sollte ein Fahrer den Start auf der neuen Strecke nicht wünschen, so hat er dies innerhalb von 3 Tagen nach Zugang der Benachrichtigung mitzuteilen.

 

h)

Bei mangelndem Interesse einer Veranstaltung und einem Teilnehmerfeld welches unter der geforderten Mindestmenge der Bahn liegt, kann diese bis eine Woche vor dem Veranstaltungstag durch den Veranstalter abgesagt werden. Den Teilnehmern wird in diesem Falle das Startgeld zurückerstattet.

3.

 

HAFTUNGSAUSSCHLUSS

 

 

Jeder Fahrer muss vor der Teilnahme den Haftungsausschluss des Veranstalters (einmal jährlich) sowie den des Streckeninhabers anerkennen. Durch die Unterschrift bestätigt jeder teilnehmende Fahrer die Kenntnis über das Reglement der Meisterschaft, sowie die Regelungen des Streckeninhabers und erkennt diese an.

 

 

Bei Minderjährigen ist zusätzlich eine schriftliche Bescheinigung der gesetzlichen Erziehungsberechtigten (erhältlich auf der Teamwebseite) vorzulegen. Nicht vollständig ausgefüllte Bescheinigungen führen zur Startverweigerung für den Teilnehmer.

 

 

Sowohl der Veranstalter als auch der Streckeninhaber kann Fahrer bei Verstößen gegen Regeln und Nichteinhaltung des Haftungsausschlusses von der Veranstaltung ausschließen.

4.

 

STRECKEN UND FAHRZEUGNUTZUNG

 

a)

Der Veranstalter weist deutlich darauf hin, dass es sich beim LKM um eine Meisterschaft mit Leihkarts handelt, auf Strecken, auf denen man selbst nur zu Gast ist. Der Veranstalter kann im Rahmen einer Leihkartserie nicht für den Zustand der Karts und der Strecke garantieren hierfür ist der Veranstaltungsort selbst zuständig. Der Teilnehmer akzeptiert diesen Umstand durch seine Anmeldung.

 

b)

Das Betreten der Strecke oder Boxenanlage ist nur durch Genehmigung des Veranstalungsortes und in zweiter Instanz des Veranstalters erlaubt.

 

c)

Herbeiführen von Änderungen am Fahrzeug oder an der Strecke durch Teilnehmer sind grundsätzlich verboten. Den Teilnehmern ist es untersagt an technischen Einrichtungen der Fahrzeuge, Strecke und anderen Bereichen des Veranstaltungsortes selbst Hand anzulegen.

 

d)

Der Aufenthalt im Strecken- oder Boxenbereich ist nur für Teilnehmer in den durch den Veranstalter und Veranstaltungsort freigegebenen Bereichen erlaubt. Begleitpersonen dürfen z.B. beim Beladen der Zusatzgewichte am Kart helfen. Dies ist nur in den freigegebenen Zeiten kurz vor dem Sessionstart gestattet. Die Boxengasse ist vor dem Sessionbeginn, spätestens auf Aufforderung durch Orga-Helfer zu räumen.

Während einer Session ist der Aufenthalt für Zuschauer, Begleitpersonen oder Teilnehmer die nicht an der aktiven Session teilnehmen im Bereich der Boxengasse und Strecke untersagt.

 

e)

Es ist stets den Weisungen des Streckenpersonals und des Veranstalters Folge zu leisten.

5.

 

VERANSTALTUNGSABLAUF

 

a)

Eintreffen und Anmeldung

Das Anmeldefenster an der Strecke ist grundsätzlich 60 – 30 Minuten vor der ersten Qualifikationssession geöffnet. Während der dieser Phase müssen sich Fahrer anmelden und bezahlen. Die Fahrer müssen vor Ablauf der Akkreditierungsphase den vollen Startbetrag bezahlt haben und sich im fahrbereiten Zustand befinden.

 

b)

Fahrerbriefing
Das Fahrerbriefing findet 30 – 0 Minuten vor der ersten Qualifikationssession statt. Im Fahrerbriefing werden lediglich streckenspezifische Dinge besprochen. Die Informationspflicht über das Reglement liegt beim Fahrer selbst. Die Kenntnis über das Reglement bestätigt ein Fahrer durch seine Anmeldung.

 

c)

Qualifikation

Jeder Fahrer erhält in der Qualifikation die gleiche Anzahl an Runden umgerechnet der Schnittzeiten der Bahn auf ca. 5 Minuten Fahrzeit.

Der Beginn der Qualifikation wird durch schwenken der grünen Flagge angezeigt.

Das Ende der Qualifikation wird durch schwenken der karierten Flagge angezeigt.

Die Fahrer sind zur zügigen Fahrt angewiesen und werden durch die Rennleitung mit entsprechenden Abständen auf die Strecke gelassen. Bei kurzen Strecken kann die Qualifikation in zwei Gruppen gestartet werden, da dies in Absprache mit den Kartbahnen geschieht kann hierauf keine Garantie gegeben werden.

Erhält ein Fahrer nach Ablauf seiner Runden die karierte Flagge so hat er die Auslaufrunde, sofern nicht anders abgesprochen, ebenfalls zügig zu beenden und die Box aufzusuchen um andere Fahrer nicht zu behindern. Sollten zwei unterschiedlich schnelle Fahrer aufeinander auflaufen wird dem langsameren Fahrer die blaue Flagge gezeigt. Es ist nicht erwünscht dass ein Fahrer bewusst langsam fährt um eine Lücke zu vergrößern und evtl. hinterherfahrende Teilnehmer zu behindern.

 

d)

Rennen

Ein Rennen dauert grundsätzlich 30 Minuten.

Je nach Strecke werden eine oder zwei Einführungsrunden gefahren.

Der Führende hat ab einem im Briefing definierten Punkt in der letzten Einführungsrunde vor dem Start Tempo rauszunehmen und das Feld zusammenzuführen.

Es wird hintereinander auf die Zielgerade eingefahren, der Start erfolgt grundsätzlich fliegend und hintereinander. Der Start wird durch fallen und schwenken der grünen Flagge freigegeben. Erst ab diesem Moment darf beschleunigt werden.

Kommt es in der Einführungsrunde zu einem Unfall der einen Startabbruch erforderlich macht, so wird das Rennen um eine Einführungsrunde erweitert und der Start nicht freigegeben. Die Rennzeit beginnt mit der ersten Durchfahrt, während die Gelbphase noch andauert.

 

e)

Boxenstopps

In jedem Rennen müssen die Fahrer 2 Boxenstopps absolvieren.

Das Boxenfenster öffnet nach Ablauf der dritten Rennrunde, d.h. jeder Fahrer muss die dritte Runde noch auf der Strecke absolvieren und kann bei der vierten Durchfahrt seinen ersten Pflichtstopp einlegen.

Das Boxenfenster schließt mit Ablauf der vorletzten möglichen Runde des Rennens. Das heißt, dass ein Fahrer die Zieldurchfahrt auf der Start/Ziel geraden absolvieren muss. Das Abwinken in der Boxengasse bei Herauszögerung bis zum Schluss führt somit zu einem ungültigen Boxenstopp.

In Ausnahmesituationen z.B. durch auslösen einer Gelbphase kann es sein dass die Boxengasse bis zur Aufhebung dieser geschlossen bleibt, dies gilt allerdings nur zu Rennbeginn, sofern die Boxengasse nicht bereits geöffnet wurde.

Die Boxengasse wird durch den Rennleiter mit einem Schild an Start und Ziel freigegeben, das Boxenschild muss in jedem Fall auf der Strecke einmal passiert werden. Wird ein Boxenstopp vor Freigabe durch die Rennleitung gemacht, so ist dieser ungültig und muss wiederholt werden.

Tritt während des Rennens eine Gelbphase auf bzw. nachdem diese geöffnet wurde, so sind Boxenstopps auch weiterhin möglich.

Das Schließen der Boxengasse wird durch den Rennleiter per Boxentafel mit regelmäßigen Restzeitangaben angezeigt. Dieses bezieht sich jedoch auf das Rennende, nicht auf eine Schließung der Boxengasse speziell.

Wurde ein Boxenstopp versäumt so erhält der Fahrer hierfür im Anschluss an das Rennen eine Zeitstrafe pro ausgelassenem Stopp. (Siehe Abschnitt 9.c)

Überfährt ein Fahrer am Boxeneingang die Haltelinie oder hält nicht korrekt oder komplett in den Haltezonen so ist der Boxenstopp ungültig und muss wiederholt werden. Dies wird dem betroffenen Fahrer durch ein Hinweisschild und seiner Startnummer entsprechend mitgeteilt. Er kann den Stopp zu jeder Zeit im Rennen wiederholen. Eine Strafe wird ihm erst nach Auslassens der Wiederholung angerechnet.

 

f)

Ablauf eines Boxenstopps

Der Veranstalter appelliert an die Fahrer einen Boxenstopp vor Einfahrt durch heben der Hand dem Hintermann anzukündigen.

Bei Einfahrt in die Boxengasse müssen alle Fahrer an der Eingangslinie, markiert mit roten Pylonen bis zum Stillstand aller 4 Räder abbremsen. Die Linie gilt für jeden Fahrer als vorgegebener Haltepunkt und darf mit keinem Teil des Karts berührt werden. Kommen zwei Fahrer direkt hintereinander zu ihrem Boxenstopp so muss der zweite Fahrer ebenfalls an der Linie anhalten unabhängig davon ob er durch den Vordermann bereits zum Stillstand gezwungen wurde.

Je nach Länge einer Boxengasse werden in dieser weitere Haltepunkte eingerichtet, die Abstände werden hierbei so gewählt dass die Karts die eine gewisse Geschwindigkeit nicht überschreiten und die Teilnehmer mit Vollgas beschleunigen können. Die Haltezonen sind markiert durch rote und gelbe Pylonen, zwischen denen eine Fahrer stehen bleiben muss. Hierbei sind die roten Pylonen die Haltelinie, die Gelben Pylonen markieren den Beginn der Haltezone in dem sich das Kart stehen sollte.

Verfügt eine Strecke über Boxenlinien an Ein- und Ausgang, so sind diese einzuhalten. Bei Strecken ohne Linie wird eine Pylone an den Punkt aufgestellt, ab dem der Fahrer wieder die Strecke kreuzen darf.

Grundsätzlich hat der aus der Boxengasse kommende Fahrer den Verkehr bei Einfahrt auf die Strecke zu achten. Kommt es hier zu einer Kollision, wird dem aus der Boxengasse kommenden Fahrer die Schuld zugesprochen, sofern keine Fahrlässigkeit des Konkurrenten erkennbar war.

 

g)

Rennende

Nach Ablauf der Zeit wird der führende Fahrer bei der nächsten Durchfahrt mit der karierten Flagge als Sieger abgewinkt.

Mit überfahren der Ziellinie und passieren der karierten Flagge fahren die Fahrer unter gelben Bedingungen. Es gilt Tempo rauszunehmen und Überholverbot.

Die Fahrer suchen in der Folgerunde die Boxengasse auf.

 

h)

Ergebnisprüfung und Redezeiten

Die Ergebnisse der LKM werden nach Rennende durch die Rennleitung und Orga noch einmal separat erfasst und geprüft. Während dieser Phase steht die Rennleitung zu keinen Gesprächen zur Verfügung und bittet die Fahrer um entsprechende Achtung um Fehler zu vermeiden. Es ist untersagt die betroffenen Mitglieder der Rennleitung in der Phase der Prüfung anzusprechen. Die Prüfphase wird den Mitgliedern durch Aufstellen eines Hinweisschildes kenntlich gemacht. Nach Abschluss der Prüfphase stehen die Mitglieder der Rennleitung für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Die Nichteinhaltung dieser Regel kann mit einer Verwarnung oder in hartnäckigen Fällen auch mit einer Zeitstrafe geahndet werden.

 

i)

Gruppenaufteilung

Je nach Startfeldgröße kann es sein das die beiden Fahrerklassen PRO und AM in einem Mixed Field starten. In diesem Fall gehen alle Fahrer gleichzeitig auf die Strecke.

Sind genug Fahrer in beiden Klassen vorhanden um die Mindestmenge der jeweiligen Kartbahn zu erfüllen, so gehen beide Klassen in getrennten und eigenen Startgruppen auf die Strecke. Bei gleichgroßen Gruppen starten die AM Fahrer grundsätzlich zuerst. Bei unterschiedlichen Gruppengrößen startet die größere Gruppe zu erst. Der Rennleiter behält sich vor in besonderen Situationen einen Tausch vorzunehmen. Bei 2 Startgruppen mit verschiedenen Klassen fahren beide Klassen die Qualifikation und Rennen grundsätzlich im Wechsel.

Sind in einer Startgruppe genügend Fahrer vorhanden dass es erforderlich wird eine Klasse in zwei Gruppen aufzuteilen, so wird der Zeitplan entsprechend so geplant, dass zwischen den einzelnen Klassen eine Blockabfertigung erfolgt.

Die Gruppenaufteilung und der Zeitplan wird durch die Rennleitung eine Woche vor einem Event an die Teilnehmer per eMail mitgeteilt.

 

j)

Ermittlung des Tagessieger

Ein Rennevent besteht aus zwei Saisonläufen. Eine Siegerehrung findet für beide Rennen kumuliert statt. Tagessieger ist der Fahrer, der aus beiden Rennen und Qualifikationen die meisten Punkte gesammelt hat. Kommt es zu einem Punktegleichstand so entscheidet die schnellste Runde des Tages der betroffenen Fahrer über die Abschlussposition.

6.

 

STRECKENMARKIERUNGEN UND VERHALTEN

 

a)

Rote Pylonen (Gelbe Pylonen)

Kennzeichnen Haltepunkte in der Boxengasse. Sie stehen mindestens am Eingang der Boxengasse sowie an mindestens einem weiteren Punkt in der Boxengasse an denen ein Fahrer bis zum Stillstand abbremsen muss. Die Gelben Pylonen dienen als Ergänzung zur Markierung einer Haltebox.

Am Eingang der Boxengasse markieren Sie eine ultimative Linie, die mit keinem Teil des Karts berührt werden darf, da diese Linie den Eingang der Boxengasse kennzeichnet und zum Schutz der Personen in der Boxengasse gilt.

 

b)

Grüne Pylonen

Kennzeichnen das Ende der Boxengasse und Schrittgeschwindigkeit. Ab dieser Linie darf ein Fahrer wieder voll beschleunigen.

 

c)

Blaue Pylonen

Können zum Einsatz kommen um eine Gridlinie zu markieren. Diese Linie hat Gültigkeit in der Einführungsrunde. Ab hier muss der führende Fahrer die Fahrt verlangsamen und das Feld zusammenführen. Er darf erst wieder nach Rennfreigabe mit der grünen Flagge beschleunigen.

 

d)

Full-Course-Yellow

Passiert ein Vorfall auf der Strecke und ist eine gelbe Flagge erforderlich so löst das bei Indoor Strecken grundsätzlich eine Full-Course-Yellow aus. Auf Outdoor Strecken kann sich die gelbe Flagge auch auf den entsprechenden Bereich beziehen und wird ggf. durch das Schwenken von zwei gelben Flaggen auf eine FCY erweitert.

Wird eine FCY ausgerufen beenden alle Fahrer mit entsprechender angepasster Geschwindigkeit die noch laufende Runde. Wurde die Boxengasse für Boxenstopps bereits geöffnet, so steht diese weiterhin offen. Ab Überqueren der Ziellinie hat der führende Fahrer das Tempo deutlich zu drosseln und übernimmt hierbei die Position eines Pacecars. Er hat das gesamte Feld wieder einzufangen, die Gelbphase dauert mindestens bis zu diesem Zeitpunkt zzgl. einer Runde. Fahrer können weiterhin ihre Boxenstopps absolvieren, es wird aber nicht explizit auf diese für den Restart gewartet. Eine Runde vor Ende der FCY wird dieses Ende den Teilnehmern durch den Rennleiter angezeigt. Bei Indoorrennen gilt die FCY bis zum Zeitpunkt der Deaktivierung der gelben Leuchten, bei Outdoor Rennen bis zum Erreichen der Gridlinie. Ab diesem Zeitpunkt kann der Führende frei bestimmen wann er wieder beschleunigt und das Rennen wieder freigibt. Überholen ist erst wieder nach Überfahren der Start/Ziellinie erlaubt.

Bereites überrundete Fahrer erhalten während der Gelbphase die blaue Flagge als Information gehalten angezeigt (Sofern die Rennleitung nicht durch Arbeiten auf oder neben der Strecke im Rahmen der Gelbphase beschäftigt ist. Diese Flagge dient während der Gelbphase lediglich als Information, aufgrund des Überholverbotes aber noch nicht als Aufforderung. Überrundete Fahrer die hinter dem Führenden Fahrer fahren, bleiben in der Reihe und fahren auf ihrer Position während der Gelbphase.

 

Lucky-Dog Regel:

Kommt während einer Gelbphase der Führende des Rennens zum Boxenstopp und gelangt dadurch ein Überrundeter Fahrer an die „Führungsposition“, so darf er sich an zurückrunden. Die Rolle des Pacecars fällt grundsätzlich an den real führenden Fahrer.

 

Während einer FCY dürfen evtl. ausgesprochene Strafen nicht abgesessen werden. Die 3 Rundenpflicht entfällt in diesem Fall, die Strafe darf erst unter grünen Bedingungen wieder absolviert werden.

7.

 

FLAGGENREGELN

 

a)

Grüne Flagge

Start einer Session / eines Rennens.

Wird zu Beginn der Qualifikation jedem Fahrer angezeigt zur Signalisierung dass die Qualifikationszeit läuft.

Wird zum Starten des Rennens genutzt. Der Start des Rennens wird freigegeben nach dem die Flagge fällt und geschwungen wird.

 

b)

Gelbe Flagge / Full Course Yellow

Wir bei Gefahrenstellen auf der Strecke genutzt und signalisiert dem Fahrer langsam zu fahren. Auf Indoor Strecken kann die Flagge durch gelbe Blinklichter ersetzt werden.

Tempolimits können Streckenspezifisch im Fahrerbriefing besprochen werden.

In Gelbzonen gilt grundsätzlich eine angepasste Geschwindigkeit, bei gelben Blinklichtern auf Indoor Strecken gilt diese für die gesamte Strecke.

 

c)

Schwarz / Weiss diagonale Flagge

Mit dieser Flagge erhält ein Fahrer eine Verwarnung für den Veranstaltungstag. Eine Verwarnung wird maximal einmal an einem Veranstaltungstag ausgesprochen und auch nur bei leichteren Vergehen.

Ein Fahrer der eine Verwarnung erhalten hat muss bei weiteren Vergehen mit einer Strafe rechnen.

 

d)

Schwarze Flagge

Mit dieser Flagge erhält ein Fahrer eine Stop & Go Strafe oder die Disqualifikation. Im Falle einer Strafe wird dem Fahrer die Flagge mit seiner Startnummer und dem Hinweis „Stop & Go“ angezeigt. Er hat in diesem Moment 3 Runden Zeit zu seiner Strafe zu kommen.

Wird die Flagge ohne Hinweis auf eine Strafe angezeigt, so hat der Fahrer unverzüglich die Box aufzusuchen und wurde disqualifiziert.

 

e)

Rote Flagge

Mit dieser Flagge wird ein Rennen abgebrochen. Wird diese Flagge geschwenkt und passiert gelten für alle Fahrer, sofern noch nicht auf der Strecke angekündigt die Bedingungen der gelben Flagge. Bei der nächsten Durchfahrt haben alle Fahrer die Boxengasse aufzusuchen, es darf nicht überholt werden

 

f)

Blaue Flagge

Bei der blauen Flagge wird in zwei verschiedenen Varianten unterschieden:

-    Stillgehalten
Ein schnellerer Fahrer schließt im Verlauf der kommenden Kurven auf zur Überrundung. Bitte bereit machen und den Fahrer passieren lassen an entsprechender Stelle.

-    Geschwenkt
Ein schnellerer Fahrer befindet sich direkt hinter einem zur Überrundung. Es ist umgehend Platz zu machen.

Die Blaue Flagge kann durch Anzeigen von mehreren Fingern auch bedeuten dass sich entsprechend mehrere Karts zur Überrundung nähern. Wird die Flagge ohne separate Hand gezeigt, so gilt sie immer nur für ein verfolgendes Kart.

 

g)

Blaue Flagge mit diagonaler gelber Linie

Kommt nur bei Mixed Class Rennen zum Einsatz und wird auch bei direkten Zweikämpfen zwischen zwei Fahrern verschiedener Klassen angezeigt. Sie stellt eine Empfehlung dar, jedoch keine Pflicht und wird dem langsameren Fahrer gezeigt als Hinweis, dass er den schnelleren Fahrer passieren lassen kann ohne eine Rennposition in seiner eigenen Klasse zu verlieren.

8.

 

ALLGEMEINE REGELN

 

a)

In der Boxengasse gilt grundsätzlich immer Schrittgeschwindigkeit. Auf mögliche Sonderregelungen kann im Fahrerbriefing hingewiesen werden.

 

b)

Das Mindestgewicht eines Fahrers im Fahrbereiten Zustand liegt bei 85 kg. Für das Mitführen von ausreichenden Gewichten ist jeder Fahrer selbst verantwortlich. Nicht an jeder Strecke sind Gewichtswesten erlaubt. Etwaige Verbote werden durch den Veranstalter per Infomail vor der Veranstaltung mitgeteilt.

Ein Fahrer muss grundsätzlich nach jedem Rennen, selbstständig, zum Wiegen erscheinen. Hierbei muss er alle mitgeführten Teile zum Wiegen mitbringen, die über die Streckeneigenen Gewichte hinausgehen. Die Streckeneigenen Gewichte werden vor Sessionstart durch die Orga erfasst.

Wird ein Fahrer nach dem Rennen mit Untergewicht erwischt oder erscheint nicht zum Wiegen, so wird dies als Betrugsversuch gewertet und mit einer Disqualifikation geahndet.

Der Veranstalter behält sich das Recht vor auch vor Sessionstart Probewiegungen bei Verdachtsfällen durchzuführen.

Gewichtswesten müssen grundsätzlich unter dem Overall getragen werden.

9.

 

STRAFEN

 

a)

Verwarnungen

Verwarnungen werden lediglich bei leichten Vergehen ausgesprochen und maximal einmal pro Fahrer und Veranstaltung. Im Falle einer Verwarnung passiert dem Fahrer noch nichts, er kann sein Rennen fortsetzen, sollte aber fortan bedachter fahren.

Verwarnungen gibt es z.B. für:

-    Zu Aggressives Fahren, z.B. deutliches Anschieben des Gegners, ohne Verlust der gegnerischen Rennposition

-    Inanspruchnahme von Hilfe durch Begleitpersonen am Streckenrand (wird auch der entsprechenden Begleitperson mitgeteilt)

-    Ignorieren einer Blauen Flagge

 

b)

Stop & Go Strafen

Stop & Go Strafen werden grundsätzlich bei schwererem oder wiederholtem Vergehen nach einer Verwarnung ausgesprochen.

Erhält ein Fahrer eine Stop & Go Strafe so muss er diese innerhalb von 3 Runden absitzen. Bei einer Stop & Go Strafe muss ein Fahrer mindestens einmal in der Boxengasse bis zum kompletten Stillstand abbremsen (bzw. so an jedem vorher definierten Haltepunkt). Grundsätzlich bleiben aber auch die streckenspezifischen Regelungen erhalten (z.B. das komplette Anhalten am Boxeneingang)

Stop & Go Strafen gibt es für:

-    Wiederholungen aller Vergehen aus Abschnitt 9.a) nach vorangegangener Verwarnung.

-    Deutliches Anschieben des Gegners mit Verlust einer Rennposition.

-    Frühstart oder nicht Einhaltung der Startformation

-    Überholen unter gelber Flagge

-    Abdrängen eines auf der Strecke fahrenden Fahrzeuges nach eigenem Boxenstopp

 

c)

Nachträgliche Zeitstrafen

Nachträgliche Zeitstrafen können ausgesprochen werden für Vergehen die während des Rennens nicht mehr abgegolten werden konnten oder die eines Gespräches mit den Fahrern nach dem Rennen erforderlich machen. Nachträgliche Zeitstrafen gibt es für:

-    Auslassen eines Pflichtboxenstopps (30 Sekunden)

-    Vergehen aus Abschnitt 9.b) im Falle das die ausbleibende Restzeit des Rennens zu kurz ist.
Sollte es der Rennleitung nicht möglich sein einem Fahrer noch während des Rennens eine Strafe auszusprechen so wird dem Fahrer eine Durchschnittszeit der Boxenstopps je nach Strecke auf seine Gesamtzeit addiert. Da die Boxengassen alle unterschiedlich lang sind und unterschiedliche Haltepunkte haben wird von einer pauschalen Zeitstrafe abgesehen, da ein Stopp während des Rennens u.U. weniger Zeit gekostet hätte.

Sollte es im Rennen zu einem Vorfall kommen in dem nicht direkt ein Schuldiger erkennbar sein, so behält sich die Rennleitung vor den Vorfall nach dem Rennen mit den betroffenen Fahrern und potenziellen Zeugen zu besprechen und Meinungen anzuhören. Das Gremium der Rennleitung besteht in diesem Fall aus 3 Personen, der beschuldigte und geschädigte Fahrer, sowie potenzielle Zeugen (z.B. nachfolgende Fahrer auf der Strecke zum Zeitpunkt des Vorfalles) werden getrennt voneinander befragt. Die Rennleitung behält sich vor nach Anhörung eine nachträgliche Zeitstrafe auszusprechen die in Wertigkeit der Strafe des entsprechenden Vergehens entsprechen muss.

 

d)

Versetzung auf den letzten Startplatz

Ein Fahrer muss vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen wenn er gemäß Abschnitt 5.a) nach Ablauf der Akkreditierungsphase nicht vollständig gemeldet ist oder sich noch nicht im rennbereiten Zustand befindet (gilt für das erste Rennen des Tages). Ebenfalls kann die Qualifikationszeit gestrichen werden bei entsprechenden Vergehen während der Qualifikation.

Erscheint ein Fahrer zu spät vor Ort kann er das Rennen auch ohne Qualifikation noch vom letzten Startplatz aufnehmen, sofern mit der Einführungsrunde noch nicht begonnen wurde oder der zeitliche Ablauf bedroht ist.

 

e)

Disqualifikation

Ein Fahrer kann von der Qualifikation, einzelnen Rennen oder der kompletten Veranstaltung ausgeschlossen werden. Eine Disqualifikation erfolgt bei

-    Zu spätes Erscheinen zur Akkreditierung oder nicht fahrbereiter Zustand nach Ende der Akkreditierungsphase. Ausschluss von der Qualifikation. Der Fahrer darf an dieser teilnehmen (sofern er den zeitlichen Ablauf nicht gefährdet) die Zeiten werden jedoch gestrichen und der Fahrer muss vom letzten Startplatz starten.

-    Nach Erhalt einer Stop & Go Strafe und wiederholtem Vergehen.

-    Feststellung von Untergewicht nach einem Rennen oder komplettes Auslassen des Wiegens durch den Fahrer

-    Manipulation an den Fahrzeugen in nicht genehmigten Bereichen (Veranstaltungsausschluss)

-    Auffällig unerwünschtes Verhalten gegenüber Rennleitung, Personal oder Konkurrenten

 

f)

Strafpunktesystem

Im Laufe einer Saison hat jeder Fahrer ein Punktekonto für Strafen auf dem Strafpunkte in Wertigkeit zum Vorfall vergeben werden. Erreicht der Fahrer einen gewissen Punktestand muss dieser mit weiteren Sanktionen rechnen. Die Punkte können im Saisonverlauf nicht abgebaut werden, verfallen aber zum Saisonende automatisch.

-    Punkteschlüssel

Verwarnung = 1 Punkt

Stop & Go Strafe oder nachträgliche Zeitstrafe = 2 Punkte

Disqualifikation = 4 Punkte

 

Erreicht ein Fahrer im Laufe der Saison folgende Punktestände werden die gelisteten Sanktionen angewendet:

-    5 Punkte = Rückversetzung im nächsten Rennen um 3 Startpositionen

-    8 Punkte = Rückversetzung im nächsten Rennen um 5 Startpositionen

-    12 Punkte = Sperre für ein Rennen

-    18 Punkte = Sperre für eine komplette Veranstaltung

-    22 Punkte = Ausschluss aus der laufenden Saison

10.

 

KLASSEN UND GRUPPENAUFTEILUNG

 

a)

Die LKM besteht aus 2 Fahrerklassen, sowie eine Sonderwertung.

-    PRO Klasse (Profi)

Die PRO Klasse richtet sich an regelmäßige Fahrer mit Rennerfahrungen im Leihkartbereich

-    AM Klasse (Amateur)

Die AM Klasse richtet sich an Hobbyfahrer die in unregelmäßigen Abständen an Rennen teilnehmen.

-    ROK Wertung (Rookie)

Die ROK Wertung ist Teil der AM Klasse und richtet sich an Fahrer die ganz unregelmäßig Kartfahren und evtl. auch in der AM Klasse eher noch im hinteren Teil des Feldes zu finden sind. Ein Fahrer fährt maximal 2 Jahre in der ROK Wertung mit, ehe der Status in einen vollen AM Fahrer übergeht. Die ROK Wertung ist keine freiwählbare Klasse, kann aber in Absprache mit dem Veranstalter aktiviert werden.

 

b)

Die Wahl der Fahrerklasse ist freigestellt, die Rennleitung behält es sich jedoch vor Empfehlungen auszusprechen, sollte ein Fahrer z.B. in der PRO Klasse nur hinterherfahren oder die AM Klasse zu sehr dominieren. Die Klasse muss vor dem ersten Rennen festgelegt werden und kann durch den Fahrer selbst für die komplette Saison nicht mehr getauscht werden.

 

c)

Hat sich ein Fahrer einmal für eine Klasse entschieden und eine Saison in dieser gefahren, so ist diese Klasse fixiert und an die Auf- und Abstiegsrichtlinien der LKM gebunden.

-    Klassenaufstieg
Der LKM Meister der AM Klasse steigt im Folgejahr in die PRO Klasse auf.

Den zweit und drittplatzierten der AM Klasse ist der Aufstieg freigestellt.

Alle Fahrer ab Position 4 können im Folgejahr nicht in die PRO Klasse aufsteigen und müssen in der AM Klasse weiterfahren

-    Klassenabstieg
Die LKM zwingt keinen Fahrer von der PRO Klasse zurück in die AM Klasse. Stellt diesen Abstieg aber den letzten 3 Fahrern der LKM, welche in die komplette Saisonwertung kamen frei. Höher platzierten Fahrern wird der Abstieg verwehrt.

-    Rookie Cup

Ein Fahrer kann maximal 2 Jahre hintereinander (Beginn dieser Rechnung ist die Saison 2019), im Rookie Cup gewertet werden. Der Sieger des Rookie Cups in der Gesamtmeisterschaft steigt jedoch automatisch in die AM Klasse als vollwertiger Fahrer auf und wird nicht mehr in der Rookie Wertung gewertet.

 

d)

Jugendliche Fahrer die es nicht schaffen mit den gegebenen Zusatzgewichten und maximaler Beladung das Mindestgewicht von 85 Kilo zu erreichen, sind von der Wertung sowohl in der PRO als auch AM Klasse ausgenommen. Sie starten automatisch im AM Feld und werden lediglich in der ROK Wertung gewertet. Sie erhalten keine Punkte für die AM Klasse.

 

e)

Bei den Veranstaltungen der LKM wird mit maximal 2 Startgruppen (maximale Anzahl der zur Verfügung stehenden Karts nach Veranstaltungsort) pro Klasse einen Event austragen. Sollten einmal nicht ausreichend Teilnehmer zur Verfügung stehen ist auch ein gemischtes Feld möglich. Folgende Möglichkeiten gibt es:

 

-    2 Startgruppen pro Klasse

Beim ersten Rennen der Saison werden die Teilnehmer der Startgruppen der ersten Qualifikation zugelost. Die schnellsten Zeiten aus beiden Gruppen werden kumuliert zu einem Klassement. Stehen an der Bahn z.B. 10 Karts zur Verfügung, so starten in Startgruppe 1 die Fahrer ins Rennen um die Positionen 1 bis 10 und in Startgruppe 2 um die Positionen 11 bis 20.

Ab der zweiten Veranstaltung entscheidet der Meisterschaftsstand über Gruppeneinteilung der Qualifikation. Die in der Meisterschaft vorne liegenden Fahrer müssen in Gruppe 1 starten. Die Rennen einer Klasse werden hintereinander durchgeführt, so dass die jeweilige Klasse die Strecke nach den Rennen wieder verlassen kann.

-    1 Startgruppe pro Klasse

Die Fahrer jeder Klasse starten gemeinsam in die Qualifikation. Die schnellste Runde entscheidet über die Startaufstellung.

Die Rennen beider Klassen finden im Wechsel statt

-    1 Startgruppe mit Mixed Field

Bei einem Rennen mit entsprechend geringer Teilnehmerzahl kann das Feld zu einer einzelnen, gemischten Startgruppe zusammengefasst werden. Sowohl die PRO als auch die AM Fahrer starten in einem gemeinsamen Rennen. In einem Mixed Field Rennen kommt die Blau-Gelbe Flagge mit zum Einsatz (Siehe Abschnitt 7.g)

-    Sonderfall: 2 Startgruppen mit Mixed Field

Diese Regelung tritt nur dann ein, sollte eine Fahrerklasse nicht die geforderte Mindestteilnehmerzahl der jeweiligen Kartbahn stellen, das Feld mit einer Startgruppe allein aber zu groß sein. In diesem Fall starten die Fahrer in den Qualifikationsgruppen gemäß Meisterschaftsreihenfolge (die besserplatzierten Fahrer in Gruppe 1). Die Zeiten aus beiden Gruppen werden zu einem gesamten Ergebnis kumuliert.

11.

 

MEISTERSCHAFT

 

a)

Die komplette Meisterschaft besteht aus 10 Veranstaltung und insgesamt 20 Saisonläufen. Die Meisterschaft besteht zur Hälfte aus Indoor und Outdoor Rennen. Die LKM besteht aus insgesamt 3 Meisterschaften.

-    LKM 2019

Die Gesamtmeisterschaft, der höchste Titel der LKM besteht aus allen 10 Rennen. Von diesen Rennen müssen mindestens 4 Indoor und 4 Outdoorveranstaltungen gefahren werden. Fährt ein Fahrer alle 10 Veranstaltungen mit, so werden die zwei schlechtesten Indoor und die zwei schlechtesten Outdoorsaisonläufe gestrichen.

-    LKM Indoor Trophy 2019

Die Indoor Trophy besteht aus 5 Indoorveranstaltungen von denen ein Fahrer an mindestens 4 teilnehmen muss. Fährt ein Fahrer alle 5 Veranstaltungen mit, so werden die zwei schlechtesten Saisonläufe gestrichen.

-    LKM Outdoor Trophy 2019

Die Outdoor Trophy besteht aus 5 Outdoorveranstaltungen von denen ein Fahrer an mindestens 4 teilnehmen muss. Fährt ein Fahrer alle 5 Veranstaltungen mit, so werden die zwei schlechtesten Saisonläufe gestrichen.

 

Die jeweiligen Meisterschaften werden sowohl in der PRO als auch AM Klasse ausgefahren. Fahrer die die gesamte Saison starten mit allen 10 Veranstaltungen fahren nehmen automatisch an den jeweiligen Trophywertungen teil.

 

Neben den Meisterschaften gibt es außerdem noch eine Rookiewertung. In dieser Wertung werden alle AM Fahrer mit Rookie Status gewertet. Im Rookie Cup wird lediglich der beste Fahrer über die gesamte Meisterschaft am Ende der Saison geehrt. Eine Indoor- oder Outdoortrophy gibt es nicht, ebenso entfallen Siegerehrungen zu den jeweiligen Rennen.

 

b)

Punktesystem

Die LKM greift in den Rennen auf ein gängiges und bekanntes Punktesystem in beiden Klassen zurück:

1.   Platz – 25 Punkte

2.   Platz – 18 Punkte

3.   Platz – 15 Punkte

4.   Platz – 12 Punkte

5.   Platz – 10 Punkte

6.   Platz – 8 Punkte

7.   Platz – 6 Punkte

8.   Platz – 4 Punkte

9.   Platz – 2 Punkte

10. Platz – 1 Punkt

 

Außerdem erhalten in die Fahrer in der Qualifikation Punkte wie folgt:

1.   Platz – 3 Punkte

2.   Platz – 2 Punkte

3.   Platz – 1 Punkt

 

Sollte es zu einem Mixed Field Rennen kommen erhalten beide Klassen unabhängig die volle Punktzahl ihrer Klassenposition entsprechend, auch wenn diese nicht der Gesamtposition entspricht.

 

c)

Tagessieger

Eine Siegerehrung findet pro Eventtag statt und ehrt die Top 3 aus den am Eventtag beiden gefahrenen und kumulierten Saisonläufen. Bei Punktegleichstand entscheidet die schnellste Runde der betroffenen Fahrer aus allen Sessions des Tages über die Endplatzierung.

 

d)

Gaststarter

Sollten sich Fahrer für einzelne Rennen und nicht mindestens für die LKM Saison oder eine Trophywertung anmelden so gelten diese als Gaststarter. Gaststarter können zwar um den Tagessieg mitfahren und auch die entsprechenden Pokale oder Ehrungen mitnehmen, erhalten aber keine Meisterschaftspunkte.
Sollte zu Beginn einer Saison durch eine Einzelanmeldung noch nicht ersichtlich sein ob ein Fahrer in eine Wertung gelangt, wird er auf jeden Fall mit Meisterschaftspunkten gewertet.

Fahrer die bereits in der Wertung aufgenommen wurden erhalten auch im restlichen Verlauf der Saison Meisterschaftspunkte, auch wenn sie z.B. durch ungeplante Rennausfälle nicht mehr die Grundvoraussetzungen einer eigentlichen Wertung erfüllen können.

Die Rennleitung behält sich vor Fahrer die von vornherein als Gaststarter bekannt sind in besonderen Fällen dennoch von der Meisterschaftswertung auszunehmen, sofern der Verlauf vorab bekannt ist.

 

e)

Sollte eine Veranstaltung aus verschiedenen höheren Gründen (etwa aufgrund mangelnden Teilnehmerfeldes oder technischen Problemen) durch den Veranstalter abgesagt werden müssen so gilt diese als zusätzliches Streichergebnis. Der Veranstalter wird versuchen pro ausgefallener Veranstaltung maximal einen Ersatztermin anzubieten. Sollte hierzu keine Einigung erfolgen, wir die Anzahl der Streichergebnisse um den entsprechenden ausgefallenen Event erhöht.

12.

 

ALLGEMEINES

 

a)

Bekleidung

Es ist auf geeignete Kleidung zu achten. Für Fahrer der PRO Klasse besteht Overallpflicht. Fahrern der AM Klasse wird ein Overall empfohlen, es ist jedoch mindestens auf eng anliegende Kleidung und geschlossenes, festes Schuhwerk zu achten.

Alle Teilnehmer sind verpflichtet einen voll geschlossenen Integralhelm zu nutzen. Jet Helme sind nicht zulässig. Sollte kein entsprechender Helm zur Verfügung stehen kann dieser vom Streckeninhaber geliehen werden.

 

b)

Rennergebnisse

Die Rennergebnisse und Siegerehrungen am Veranstaltungstag gelten noch als inoffizielles Ergebnis und sind der finalen Prüfung vorbehalten.

Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, namentlich in den Ergebnissen des Vereins Alemannenring Racing sowie auf der Webseite der LKM im Rahmen der Ergebnisse und Berichte erwähnt zu werden.

Offizielle und veröffentlichte Rennergebnisse beruhen auf Entscheidungen der Rennleitung, sind endgültig und nicht anfechtbar.

 

c)

Regeländerungen
Regeländerungen während der Saison sind nur im äußersten Notfall möglich und müssen den Teilnehmern des Rennens mindestens eine Woche vor einer Veranstaltung durch ein offizielles Regelblatt mitgeteilt werden.

 

d)

Streckenspezifische Regelungen

Da jede Kartbahn unter Umständen eigene Regelungen z.B. aufgrund sicherheitstechnischer Bedenken hat, werden diese im Briefing vor dem Rennen erklärt. Diese Sonderregelungen des Veranstaltungsortes finden auf jeden Fall Anwendung.

 

e)

Fahrerbriefings

Ein Teilnehmer bestätigt durch seine Anmeldung das Reglement im vollen Umfang gelesen und darüber Kenntnis zu haben. Das Fahrerbriefing vor dem Rennen geht lediglich auf streckenspezifische Dinge ein, nicht jedoch auf regelspezifische Dinge.

 

f)

Fotos / Videos

Den Teilnehmern ist bekannt, dass bei den Veranstaltungen Fotos und Video erstellt werden. Durch Betreten des jeweiligen Geländes stimmt der Teilnehmer diesem Service zu und hat dafür Sorge zu tragen, dass auch seine Begleitpersonen entsprechend informiert wurden. Da nicht auf einzelne Personen geachtet werden kann im Falle von nicht gewünschten Fotos oder Videos, darf das Gelände im Falle einer nicht gewährten Erlaubnis nicht betreten werden.

 

g)

Mindestens die Sieger der Rennen, evtl. auch die Podiumsplatzierten müssen nach der Siegerehrung noch für Interviews der LKM zur Verfügung stehen.

 

h)

Allgemeine Regelungen

Alles was in diesem Reglement nicht ausdrücklich erlaubt wurde, gilt als verboten.

13.

 

VERANSTALTER

 

a)

Veranstalter der LKM 2019 ist der Verein:

Alemannenring Racing e.V.

Hauptstraße 81

78247 Hilzingen

Ansprechpartner: Mike Wilhelmi

 

b)

Veranstaltungsort und Streckeninhaber sind die jeweiligen Strecken / Kartbahnen mit dem Streckeninhaber laut Impressum.

 

c)

Rennleitung und Streckenposten werden durch den Verein Alemannenring Racing gestellt und können das Streckenpersonal ergänzen. Den Weisungen des Streckenpersonals ist in jedem Fall primär Folge zu leisten.

 

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