13.10.2019 - LKM Rennen 17 + 18

Zurück in den Hallen wartete mit Sulz wohl direkt eine der technisch anspruchsvollsten Strecken im Indoor Bereich auf diese. Sulz ist eine Strecke die bekannt dafür ist, dass man mit dem Kart umgehen können muss um entsprechend Grip auf zu bauen. Sollten die ersten Vorentscheidungen fallen?

AM KLASSE

Rennen 1

Lange Zeit sah es in der Qualifikation danach aus das der Ton von den Gastfahrern vorgegeben wird, befanden sich die 4 Fahrer mit Heimvorteil über lange Zeit auf den ersten 4 - 5 Plätzen. Am Ende sollte die Pole auch in Sulz bleiben und wurde durch Andrea Carta gesichert. Platz 2 belegte David Eusterholz der froh darüber war dass die Outdoorsaison vorbei war und er endlich wieder in den Kampf um die Indoortrophy einsteigen konnte. Platz 3 ging an Arthur Hupka der noch im Kampf um den LKM Titel 2019 mit Torsten Trunz steht. Letzterer musste sich mit Position 7 zufrieden geben.
Auf in das erste Indoorrennen seit März. Eng blieb das Feld zusammen als es plötzlich in der dritten Runde gewaltig krachte. Eine Massenkarabolage nach der langen Geraden brachte Hektik in das Geschehen von dem sich im späteren Verlauf offenbar viele Fahrer beeinflussen ließen. Eine Gelbphase wurde ausgelöst, die Boxengasse blieb erst einmal geschlossen. Die gestrandeten Fahrer wurden aus der Mauer geborgen und nahmen das Rennen wieder auf. Bahnleiter Ulli Vohl kommunizierte mit Rennleiter Mike Wilhelmi die Gelbphase aufrecht zu erhalten um das Feld wieder zusammenzuführen als diese durch einen Bahnmitarbieter aufgehoben wurde. Doch damit nicht getan wurde noch einmal diskutiert über den Vorfall, Rennleiter Wilhelmi plädierte auf einen Rennunfall, Personalseitig in der Kartbahn Sulz bestand man darauf einen Schuldigen ausgemacht zu haben und sprach eine Strafe im Sinne der Kartbahn aus. Gegen den Hausherren konnte Wilhelmi hier kein Veto einlegen und so kam es zu einer folgenschweren Fehlentscheidung. Ausgerechnet der Meisterschaftsführende Torsten Trunz wurde zum Strafstopp gebeten und konnte es nicht fassen. Wie sich nach dem Rennen herausstellte gab der vermeindliche Beobachter zu sich in der Startnummer vertan zu haben was auch durch Zuschauer bestätigt wurde. Eine Entschuldigung bei Trunz folgte, brachte diesem aber auch nicht die verlorene Position zurück. Insgesamt war das erste Rennen in Sulz ein sehr strafenreiches Rennen, denn offenbar angesteckt durch das Chaos meinten auch viele Fahrer gerade bei den Boxenstopps zu übertreiben und fuhren über Linien und Markierungen. Und so hagelte es Strafen fast schon am laufenden Band. Am Ende musste sich auch der Führende der ROK-Cup Wertung einer nachträglichen Zeitstrafe ergeben, vergaß Samer Al-Kass einen der beiden Pflichtboxenstopps. Den Rennsieg sicherte sich David Eusterholz vor Gastfahrer Lukas Pawelczyk und Bastian Kindle.

Rennen 2

In der zweiten Qualifikation zeigten dann alle 4 Heimfahrer dass sie sich am schnellsten in die neuen Gripverhältnisse mit neuen Karts einfühlen konnten. Sie fuhren fast die komplette Zeit der Qualifikation als Quartett auf den vordersten Plätzen. Und so sollte es auch bleiben. Andrea Carta sicherte sich die Pole vor Lukas Pawelczyk  und Jonas Asprion. Der beste Stammfahrer der LKM war Bastian Kindle auf Position 5.
Zu Beginn zeigte vor allem einer dass er mit seiner Startposition nicht zufrieden war. David Eusterholz kämpfte sich teilweise nach vorne, profitierte teilweise auch von den Boxenstopps der anderen. Als die Bahn frei war war er erst einmal der direkte Jäger auf Position 2. An der Spitze vorneweg konnte sich Andrea Carta absetzen, überfuhr dann aber beim ersten Stopp die Boxenlinie. Rennleiter Wilhelmi zeigte ihm noch während der Boxendurchfahrt das Überfahren an und registrierte ein Nicken Cartas als akzeptieren einer erneuten Durchfahrt, welche er auch eine Runde später antrat. Allerdings kam Carta zu keinem weiteren Stopp weshalb ihm ein Pflichtstop fehlte. Da Rennleiter Wilhelmi hier die Schuld auf sich nahm, ein Zeichen falsch zu interpretieren und kein Boxenschild raushielt entschied er auf einen Sonderfall und zog Carta der das Rennen auf der Strecke gewann lediglich die tatsächliche Zeit eines Boxenstopps ab, anstelle der Zeitstrafe für einen ausgelassenen Stopp. Worduch lediglich der realistische Nachteil eines wiederholten Stopps entstand. Der Sieg ging somit an Lukas Pawelczyk vor Bastian Kindle und Arthur Hupka. David Eusterholz musste sich aufgrund Überfahrens der Boxenlinie am Ausgang selbst einer Strafe hingeben.

Tageswertung

Auch der Tagessieg sollte in Sulz bleiben. Lukas Pawelczyk konnte sich somit beim ersten Start über die LKM Trophäe freuen. David Eusterholz erreichte Position 2 vor Bastian Kindle. Torsten Trunz konnte nach dem Rennen zumindest wieder etwas lachen, wusste er dass mit dem unschuldigen schlechten Ergebnis nur noch 8, statt 28 Punkte auf dem Streicherkonto auftauchten. Somit verlor er nur geringfügig Punkte in der Meisterschaft.

In der ROK-Cup Wertung konnte sich Martin Bäder über den Sieg freuen, wenn auch mit Verzögerung, da der fehlende Boxenstopp von Samer Al-Kass erst bei der späteren Rennprüfung auffiel.

 

PRO KLASSE

Rennen 1

Nach den hektischen AM Rennen freute man sich auch in der Rennleitung auf die PRO Rennen mit dem Wissen dass er hier gewöhnlich etwas ruhiger zuging. Und tatsächlich kann man den Bericht hier deutlich kürzer halten. In der Quali sicherte sich Richard Stanford die Pole vor Sascha Kaierle und Tim Lampert. Pech mit dem Kart hatte Ronald Lörincz, der sich mit Position 8 zufrieden geben musste.
Das Rennen wurde vor allem auf erst mal von einem bärenstarken Kampf zwischen Stanford und Kaierle bestimmt. Die beiden fuhren an der Spitze einen engen Kampf. Dahinter versuchten einige Fahrer den undercut und machten den Weg frei für Fabian Siegmann der von Position 5 ins Rennen ging und sich für jeden Platz bedankte. Nach den ersten Boxenstopps schaffte es Kaierle knapp an Stanford vorbei. Der Zweikampf ging mit getauschten Positionen weiter. Der zweite Stopp von Stanford sollte den Zweikampf dann beenden. Er berührte am Boxeneingang die Einfahrtmarkierung und musste zum Starfstopp erscheinen. Der Weg zum Sieg für Sascha Kaierle war damit frei. Auf Position 2 landete ein stark fahrender Fabian Siegmann gefolgt von Marco Kleine

Rennen 2

Die Enttäuschung war Ronald Lörincz nach Rennen 1 im Gesicht anzusehen und er wollte es in Rennen 2 mit neuem Kart besser machen. Doch ausgerechnet der größte Konkurrent schaffte es auf die Pole. Fabian Siegmann konnte diese knapp vor Sascha Kaierle erobern. P3 ging dann an Lörincz.
Im Rennen an der Spitze sollte das dreiergespann dann auch erst einmal enteilen, zog sich selbst aber auch immer weiter auseinander. Fabian Siegmann konnte seine Boxenstopps am Ende ungefährdet setzen und die Führungsposition jeweils verteidigen. Auch die Positionen 2 und 3 schienen durch Kaierle und Lörincz bezogen.

Tageswertung

Auch in der PRO Wertung ging der Tagessieg, wenn auch knapp, an einen Sulzer Stammfahrer. Sascha Kaierle konnte Fabian Siegmann um einen Punkt auf Position 2 distanzieren. Position 3 ging an Marco Kleine

 

 

 

 

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