14.07.2019 - LKM Rennen 13 + 14

Mit den Rennen 13 und 14 kehrte die LKM zurück nach Teningen, der ersten von 3 Strecken im Kalender, welche sich wiederholt. Einige Fahrer hatten mit Teningen noch eine Rechnung offen, andere wollten ein gutes Ergebnis der Mai Veranstaltung in Teningen wiederholen.

Rennen 1

Anders als beim Rennen im Mai erwartete Teningen die LKM diesmal direkt mit bestem Wetter, jedoch möglichem Regen zu einem späteren Zeitpunkt. Auch die ersten Fahrer die aus nördlicher Richtung anreisten berichteten von Regenfällen auf der Autobahn. Erst einmal unbeeindruckt davon ging es aber direkt mit der Routine und Qualifikation 1 weiter. Insgesamt ging in den Top 5 eng zu. Die Pole sicherte sich Tim Lampert vor AM Fahrer Trunz, Platz 3 ging an die einzige Dame im Feld, Nicole Egner. Sie gehört mit Sicherheit zu einer der Fahrer die 2019 vom Lospech gebeutelt wurden und musste bereits mehrfach mit schlechteren Karts dem Feld hinterherfahren. Nach Urloffen klappte es in Teningen erneut. Platz 4 ging an Fabian Siegmann, der in der PRO Wertung nach Lampert und Egner so aber Platz 3 sicherte und sich erneut über einen Bonuspunkt freuen durfte. In der AM Wertung folgten hinter Trunz Samer Al-Kass (Gesamtrang 8) und Rudolf Lampert (Gesamtrang 10) auf den Rängen der Bonuspunkte. Eigentlich auf Position 5 startend musste Richard Stanford eine Gridstrafe in Kauf nehmen, er verpasste aufgrund des dichteren Verkehrs auf der Anreise das Briefing, was in der LKM eine Streichung der Qualifikationszeit im ersten Tagesrennen bedetutet. Er musste dem Feld hinterherfahren und sich somit auch erst einmal durch das komplette Feld von AM Fahrern nach vorne kämpfen.
Das Rennen startete erst einmal mit Chaos. Ausgelöst durch einen Dreher in der Einführungsrunde von Max Martin, der Opfer eines Zieharmonika Effektes wurde. Gemäß Reglement wurde die Rennzeit gestartet, das Feld jedoch in eine weitere Einführungsrunde geschickt. Max Martin nahm die Startposition wieder ein. Im zweiten Anlauf klappte es dann auch. Schnell bot sich ein typisches Teninger Bild mit Gruppenbildung. Vorneweg Tim Lampert und Torsten Trunz, dahinter eine Kampfgruppe um Nicole Egner, Fabian Siegmann und Ronald Lörincz. Von ganz hinten mit einem Husarenritt durch das Feld Richard Stanford, der seine Grid Strafe kompensieren wollte. Nach Öffnung der Boxengasse dann erst einmal ein in der LKM fast schon ungewohntes Bild. Keiner wollte zum Stop. Auch nach weiteren Anzeigen folgten nur wenige Fahrer den Rufen, vor allem in den Kampfgruppen wollte man wissentlich um den Windschatten abwarten. Als die Zeit dann knapper wurde wurde es teilweise hektisch in der Box, teilweise auch durch die Fahrer selbst. Torsten Trunz entschied sich sehr spät zu einem Boxenstopp und kam beim Anbremsen auf einer Bodenwelle ins Rutschen und berührte etwas heftiger und auch für die Rennleitung gut hörbar die Streckenbegrenzung. Rennleiter Wilhelmi wollte hier nicht sofort eine Entscheidung treffen und die Möglichkeiten am Funk waren hier nicht einfach gegeben. Es wurde nach dem Rennen eine nachträgliche Zeitstrafe ausgesprochen, da man sich in der Rennleitung an dem Vorfall von Tim Lampert in Urloffen orientierte und auch z.B. in Steißlingen immer wieder auf die Glätte in der Box hinwieß. Ebenfalls eine Strafe handelte sich Ronald Lörincz ein. Er rutschte an der Einfahrt über die Linie und musst zu einer Stop & Go Strafe erscheinen.
Am Ende sicherte sich Tim Lampert den Sieg vor Fabian Siegmann und Nicole Egner. In der AM Klasse ging der Sieg an Rudolf Lampert auf dem Gesamt achten Rang, gefolgt von Samer Al-Kass und durch Strafe abgerutschten Torsten Trunz.

Rennen 2

In Rennen 2 wollten offenbar Ronald Lörincz und Max Martin das Pech aus Rennen 1 vergessen. Lörincz sicherte sich eine dominante Pole Position vor eben jenem Max Martin und Fabian Siegmann. In der AM Klasse gingen die Bonuspunkte an die Gesamtränge 7 - 9, in der Reihenfolge Arthur Hupka, Bastian Kindle und Rudolf Lampert.
Der Rennstart in Rennen 2 funktionierte diesmal ohne Probleme. Auch dank Mithilfe von Polesetter Lörincz der das Feld durch eine sehr langsame Einführungsrunde zusammenhielt. Im Rennen dann ein ähnliches Bild wie in Rennen 1. Vorneweg Lörincz mit Max Martin im Windschatten. Beide konnten sich ein wenig loslösen von den nächsten 3 Verfolgern Fabian Siegmann, Tim Lampert und Richard Stanford. Letzterer schaffte es nach der ersten Runde an Lampert vorbei zu gehen und später auch an Fabian Siegmann, doch alle drei ließen genauso wenig voneinander ab wie Lörincz und Martin an der Spitze. Dahinter ging es etwas gemischter zu. Die Boxenstopps sollten diesmal für die Rennleitung etwas entspannter sein, verteilten sich besser und blieben straffrei. Lörincz versuchte sich von Martin zu lösen, der seinerseits jeden Boxenstop sofort konterte und und die Reihenfolge in der direkten Verfolgung wieder herstellte. Interessanter sollten die Stops dahinter werden. Vorallem Siegmann profitierte von schnellen, problemlosen Stops und holte sich Position 3 wieder zurück. Und der erwartete und von einigen erhoffte Regen? Der blieb aus. Man sah die Gewitterwolken zwar am Himmel, die kühlende Erfrischung kam jedoch überall um Teningen herum runter, die Strecke blieb jedoch trocken.
Am Ende konnte Lörincz den Dauerverfolger Max Martin hinter sich halten und gewann. Martin konnte sich über das beste Saisonresultat mit Position 2 freuen und endlich ein wenig über das viele Pech der Saison hinwegsehen. Position 3 ging an den mit erneut starker Taktik fahrenden Fabian Siegmann. In der AM Wertung sicherte sich Arthur Hupka auf Gesamtrang 6 den Klassensieg vor Bastian Kindle und Torsten Trunz.

Tageswertung

In der Endabrechnung kam es leider zu einem Fehler durch die Veranstalter. Bedingt durch mehrere Faktoren die zusammenkamen wurde in der AM Wertung ein falscher Tagessieger gekührt. Hierfür möchten wir uns aus organisatorischer Sicht noch einmal bei den Teilnehmern entschuldigen. Es ist uns vor allem immer wichtig mindestens das Podium korekt darzustellen, da nichts schlimmer ist als am Ende noch Pokale zu tauschen, auch das gelang uns diesmal nicht. Wie kam es dazu?
Zum Einen stiegen wir Anfang des Jahres um auf ein Tablett anstelle eines Notebooks an der Strecke. Hierfür wurde auf Excel Basis ein Programm zur einfachen Handhabung entwickelt welches bisher auch immer ohne Probleme funktionierte. Warum das Tablett ausgerechnet am Renntag seinen Dienst verweigerte und die Datei die am Vorabend noch getestet wurde nicht öffnen wollte bleibt uns bis heute leider ein Rätsel. Problem 2: Ausgerechnet in Teningen verzichteten wir auch erstmals auf ein Backup in Papierform, da es ja nun bereits in der ersten Saisonhälfte keine Probleme gab. Das heisst wir hatten an der Strecke keine extra Liste mit dabei die auf das erfassen der Positionen ausgelegt war. Es wurde auf vorliegende Rennlisten zurückgegriffen die in der Übersicht jedoch schwierig waren. Problem 3: Die Zeitnahme von Teningen weist manchmal die Positionen nicht in Reihenfolge der Gesamtzeiten aus wodurch es zu Mischungen kam. Und das letzte Problem: Natürlich haben manche Fahrer immer Fragen nach dem Rennen, was natürlich auf organisatorischer Seite suboptimal ist, erst Recht wenn man sich extra schon zurückzieht um diesmal händisch zu rechnen und einen die Fahrer dennoch finden. In der Summe kam es leider zu Fehlern in der AM Wertung, weshalb auch die verlinkten Interviews mit den falschen Fahrern teilweise geführt wurden. Natürlich reagiert die LKM auf die Probleme und sorgt für Verbesserungen zum Verhindern im nächsten Rennen.

In der PRO Wertung ging der Tagessieg an Tim Lampert gefolgt von Fabian Siegmann und dem sich selbst bestrafenden Ronald Lörincz. Die Freude der direkten Verfolger in Sachen Meisterschaft war jedoch nur kurz, denn Lörincz genügten die gesammelten Punkte. Selbst mit Streichresultaten kann er beim Finale in Steißlingen nicht mehr eingeholt werden und hat den Outdoor Titel 2019 sicher in der Tasche. Lörincz könnte der erste Fahrer werden der die "Triple Crown" der LKM gewinnt, führt er auch in der Indoor Wertung und natürlich auch Gesamtwertung das Feld an.
In der AM Wertung heißt der korrekte Sieger Rudolf Lampert und schafft somit den familiären Doppelsieg. Zweiter wurde Arthur Hupka vor Torsten Trunz. Vor dem Finale auch hier der Blick auf die Gesamtwertung, der sich deutlich spannender zeigt als in der PRO Klasse. Hier wird der Outdoortitel entschieden zwischen Trunz und Hupka die mit gerade einmal 2 Punkten Differenz in das Finale gehen. Hier kann also jede einzelne Position entscheidend sein. Anders als in der PRO Klasse könnte es auch in der AM Klasse ein Novum geben, hier wäre es theortisch möglich dass alle 3 Titel an 3 verschiedene Fahrer gehen: Outdoor so z.B. an Arthur Hupka, Indoor an David Eusterholz und LKM Titel an Torsten Trunz. Natürlich kann sich das bis zum endgültigen Finale noch ein paar mal drehen.

 

 

 

 

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