09.06.2019 - LKM Rennen 11 + 12

Die Rennen 11 und 12 in Urloffen stellten eine Premiere dar. Die LKM (sowie die Vorserien in den Jahren davor) gastierte zum ersten Mal in Urloffen, der am weitest entferntesten Strecke der LKM Basis.

Rennen 1

Wie bereits in Teningen stand auch in Urloffen ein Mixed Field Rennen auf dem Programm. Auf einer Strecke auf der ein Großteil des Feldes noch keine Erfahrungen hatte wechselten die Bestzeiten bei quasi jeder Durchfahrt. Auch waren die LKM Fahrer die ersten Fahrer des Tages auf der Strecke und mussten die Ideallinie erst sauber fahren. Am Ende konnte sich Fabian Siegmann endlich über die erste so lang ersehnte Pole freuen. An zweiter Position die einzige Frau im Feld und nach viel Pech mit einer starken Zeit, Nicole Egner knapp vor dem Meisterschaftsführenden Ronald Lörincz. In der AM Klasse ging die Pole an Arthur Hupka, für den es zu einem gesamt fünften Rang reichte.
Im Rennen blieb es an der Spitze erst einmal unverändert. Fabian Siegmann konnte sich leicht absetzen, Nicole Egner hielt Ronald Lörincz hinter sich, der es ihr nicht leicht machte und permanent folgte. Hinter den beiden mit leicht aufgehender Lücke der Titelverteidiger Tim Lampert. Es zeigte sich schnell: Überholen ist schwierig auf der Strecke was teilweise auch den früh abriegelnden Kart geschuldet war. Zwar lagen alle Karts auf einem sehr guten Niveau, erlaubten aber auch im Windschatten auf einer nicht enden wollenden Geraden keinen Raum zum Angriff. Entsprechend wurden die Optionen eines frühen Boxenstopps mit der Möglichkeit zum Undercut von einigen Fahrern gezogen. Nicole Egner die sich permanent mit Lörincz im Infight befand musste letztendlich den Platz hergeben und nicht nur diesen, bestrafte sie sich selbst mit einer Stop & Go Strafe für einen fehlerhaften Boxenstopp und fiel dadurch im Feld zurück. Im AM Feld erging es Rudolf Lampert gleich. Am Ende, nach einem insgesamt ruhigen Rennen konnte Fabian Siegmann den Sieg vor Ronald Lörincz und Tim Lampert für sich verbuchen. In der AM Wertung ging der Sieg ungefährdet an Arthur Hupka, der als einziger AM Fahrer noch zwischen den PRO Fahrern mitmischte auf einem gesamt 6. Platz. Der nächste AM Fahrer folgte erst auf der gesamt 10. Position in Person von Samer Al-Kass der damit sein bestes Saisonergebnis einfuhr vor David Eusterholz, für den die Outdoorsaison auch durch Kartpech bei einigen Rennen zur Schadensbegrenzung verkommen ist, sein Focus liegt auf der Indoor Trophy.

Rennen 2

In Rennen 2 stellte Ronald Lörincz das Kart auf die Pole Position vor Tim Lampert und einem stark fahrenden Adrian Fricker, der selbst oft Pechvogel in dieser Saison war und Verletzungsbedingt sogar den Outdoor Auftakt verpasste. In der AM Klasse musste Rudolf Lampert nach Strafe in Rennen 1 aufholen und sicherte sich die beste Startposition vor Arthur Hupka und einem erneut starken Samer Al-Kass.
Im Rennen trat Ronald Lörincz gleich etwas die Flucht nach vorne an und konnte Runde um Runde den Vorsprung auf Tim Lampert leicht vergrößern. Dahinter ging es heiß her in der Kampfgruppe um Adrian Fricker, Fabian Siegmann, Max Martin und Frank Martin. Letzerer entschied sich direkt nach Öffnung der Boxengasse zu seinem ersten Boxenstopp und absolvierte wenige Zeit später auch so früh wie kein anderer seinen zweiten Stopp um die freie Fahrt am Ende des Feldes zu nutzen. In der AM Klasse nutzte Rudolf Lampert den Zug der PRO Fahrer und sah sich das Geschehen der Kampfgruppe dahinter an und konnte seine Lücke zu Verfolger Hupka Runde um Runde etwas vergrößern. Ein Rennen zum Vergessen erlebte der Vorjahres Outdoor Meister der AM Klasse und jetzt PRO Fahrer Robert Maier. Nicht nur dass er mit einem etwas unterlegenen Kart ohnehin nur um die goldene Ananas kämpfte, bestrafte er sich mit einer Stop & Go Strafe auch noch selbst durch einen fehlerhaften Boxenstopp. Ein weitere Strafe wurde ausgesprochen ausgerechnet gegen den Meisterschaftszweiten Tim Lampert, der an der Boxeneinfahrt ebenfalls eine Pylone verschob. Eine Strafe die im Nachgang noch einmal für Disskussionen sorgen sollte. Am Ende gewann Ronald Lörincz vor Fabian Siegmann und Adrian Fricker, der die Kampfgruppe der Famile Martin hinter sich halten konnte. In der AM Wertung fuhr Rudolf Lampert einen sicheren Sieg vor Arthur Hupka und Samer Al-Kass heraus.

Tageswertung

In der PRO Klasse ging es eng zu um den Sieg. Fabian Siegmann und Ronald Lörincz sicherten sich jeweils einen Sieg und einen zweiten Platz, lagen also Punktgleich auf. Die Bonuspunkte wurden hinzugezogen, Lörincz führte die Rangliste somit mit einem Punkt vor Siegmann an, der im zweiten Rennen mit Position 4 knapp an dem nötigen Bonuspunkt scheiterte, somit musste sich dieser mit Position 2 begnügen. Position 3 ging an einen strahlenden Adrian Fricker, der endlich einmal die Pechsträhne des Jahres etwas abstreifen konnte.
In der AM Wertung sicherte sich Arthur Hupka den Sieg vor einem starken Samer Al-Kass, der etwas von der Strafe Rudolf Lamperts im ersten Rennen profitierte. Lampert musste sich mit Position 3 zufrieden geben, was nach dem kleinen Debakel in Teningen (unverschuldete Kollision in Rennen 2 mit Rennaufgabe) ein wenig Balsam auf der Seele war.

Nach Prüfung des Rennergebnisses und Publikation wurde durch Tim Lampert noch Einspruch gegen das Ergebnis aus Rennen 2 eingelegt, genauer gegen die erhaltene Strafe. Was war passiert? Lampert kam bei seinem zweiten Boxenstopp leicht ins Rutschen, das Kart kam etwas quer und berührte mit dem hinteren Ende eine gelbe Pylone die die Haltebox markiert. Lampert sagte in seiner Stellungnahme aus, dass gemäß Reglement nur auf die roten Pylonen bewusst hingewiesen wird. Der Einspruch wurde in der Rennleitung erneut diskutiert und mit 3 zu 1 Stimmen abgelehnt. In der Begründung der Rennleitung hieß es, dass Lampert zwar mit seiner Aussage recht hätte, im Fahrerbriefing aber noch einmal deutlich darauf hingewiesen wurde dass keine Pylonen berührt werden dürfen, auch da man zur Festlegung einer Fahrspur im weiteren Verlauf der Boxengasse einen Tunnel aus Pylonen gebildet hatte. Das Rennergebnis wurde somit bestätigt.

 

 

 

ROK-Cup

Der ROK-Cup erlebte ein Novum wie es das zuvor noch nicht gab. Durch Abwesenheit von Arndt Seemann waren diesmal nur 4 Fahrer in der Cup Wertung dabei. Samer Al-Kass ließ mit seinem Podium in der AM Klasse hier keinen zweifel und sicherte sich den Sieg im ROK-Cup. Dahinter jedoch waren sich die Fahrer uneinig und so gab es weder einen vierten, noch einen dritten Platz. Alle drei Fahrer, Martin Bäder, Marcel Ender und Fabio Martorana schafften den gleichen Punktestand und teilten sich Position 2.

Weiter geht es am 14. Juli erneut in Teningen bevor es in die lange Sommerpause geht.

Zu den Ergebnissen
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